Brettchenweben

Diese uralte Webkunst war schon vor den Kelten bekannt. Die Kelten verstärkten die Ränder ihrer gewebten Leinenstoffe mit der sehr stabilen Brettchenweberei. Besonders reiche Funde von Gewebe kam beim Grab vom Keltenfürsten in Hochdorf zum Vorschein. Die schwierigen Muster, die dort gefunden wurden bewiesen, dass die Kelten der Hallstattzeit das Weben mit den Brettchen perfektioniert hatten.

Diese Wandtafel im Keltenmuseum in Hochdorf war 1998 schuld. Schuld, dass ich mich für das Brettchenweben interessierte und nicht mehr davon loskomme.

Gleich einen Tag nach unserem Besuch im Museum habe ich mir damals ein Buch über das Brettchenweben gekauft und mein Glück damit versucht. Gar nicht so einfach am Anfang, wenn man so allein vor sich hinarbeitet.

 

Ich führe dieses alte Handwerk gerne auf verschiedenen Festen vor. Hier auf dem Bild war es bei einem Kreativtag an der örtlichen Familienbildungsstätte. Besonders gut hat es den Gästen gefallen, daß sie das Weben an einem kleinen Webrahmen auch selber ausprobieren durften.

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