Die Grabhügel im Hartwald
bei Waiblingen-Hegnach

Direkt am Waldweg im Hegnacher Hartwald liegen einige Grabhügel, die jedoch nur schwer zu erkennen sind.
Geht man den Waldweg entlang bis zum modernen Wasserturm an der höchsten Stelle des Hartwaldes, kann man dort sehr gut zwei der drei großen Hügelgräber sehen.
Eine dazugehörige Siedlung wurde bis heute leider nicht endeckt.

In Hegnach am süd-westlichen Ortsrand (ausserhalb des Waldes) wurde der Grabhügel 1 1967/68 von Hartwig Zürn untersucht. Er fand dort vier Bestattungen, die er in die späte Hallstattzeit datierte.
Der Grabhügel 2 wurde 1974 untersucht. Ein sehr abgeflachter Hügel mit einem Durchmesser von ca. 40 Metern.
Dabei entdeckte man immerhin 21 Bestattungen, Eine zentrale Grabkammer, um die sich die Nebenbestattungen gruppierten. Es wird angenommen, daß sich noch weitere Gräber in dem Hügel befanden, von denen aber nur einige Streufunde entdeckt worden sind.

Die Funde befinden sich heute im Würtembergischen Landesmuseum Stuttgart.

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