Fürstengrabhügel in
Hochdorf/Enz

Um 550 vor Christus, in der späten Hallstattzeit, wurde in Hochdorf Enz ein etwa 40 - 50 Jahre alter Mann mit fürstlichen Beigaben zu Grabe getragen. Über der Grabkammer errichtete man einen mächtigen Hügel von ca. 6 m Höhe und 60 m Durchmesser.
Jahrhundertelange Abtragung ließ den Hügel verschwinden und es dauerte bis in die 70er Jahre des 20. Jh., bis man die Spuren dieses mächtigen Grabhügels wieder entdeckte.

Die Originalfunde dieses unberaubten Grabes sind im Landesmuseum Stuttgart zu sehen. Am Ort selber ist ein wunderschönes Museum, in dem die Grabkammer nachgebaut wurde und viele Replikate zu sehen sind. Das Original-Skelett des Keltenfürsten befindet sich ebenfalls im Hochdorfer Keltenmusem.

Auf dem Foto links sieht man in der Ferne den Hohen Asperg. Es wird vermutet, daß dort der Fürstensitz des Keltenfürsten gewesen ist.

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