| Der Ipf bei Bopfingen | |
|
|
Der Ipf bei Bopfingen im Ries ist der östlichste Ausläufer der Schwäbischen Alb. Er ist 668 Meter hoch und wurde sehr früh schon besiedelt. Erste Zeugnisse von Besiedlung reichen bis in die Jungsteinzeit zurück.
|
| Die Hänge des Zeugberges fallen nach Westen, Norden und Süden steil ab. In Östlicher Richtung sind die Hänge flacher und hier entstanden in der Spätbronzezeit, in der Eisenzeit (8. - 5. Jh. v. Chr.) und in keltischer Zeit (ab dem 5. Jh. v. Chr.) mächtige Wallanlagen und Graben. | |
|
So könnte die keltische Siedlung auf dem Ipf ausgesehen haben. |
Die alte Lindenallee
ist wohl schon in vorgeschichtlicher Zeit der Zugang zur Siedlung gewesen. |
|
Eine wunderschöne Landschaft mit Wacholderhängen |
Fast oben... |
|
Aber ein kleines Stück geht es noch bergauf |
Ein herrlicher Ausblick nach unten |
|
Die Wallanlagen |
Noch mehr Wälle |
|
Endlich ganz oben auf dem Hochplateau 1869 unternahm E.
Paulus die ersten Ausgrabungen am Ipf. Darunter Fundstücke
aus der Jungsteinzeit und frühen Bronzezeit. Zu den bemerkenswertesten
Funden aus der Hallstattzeit zählt eine griechische Scherbe aus
dem 6. Jahrhundert v. Chr. Sie lässt auf einen frühkeltischen
Herrschaftssitz schließen mit Handelsbeziehungen bis in den Mittelmeerraum. |
|
|
Ganz in der Nähe Am Ries rund um den Ipf gibt es einige Fundstellen aus der Eisenzeit. Hallstattzeitliche Grabhügel bei Meisterstall, keltische Siedlungen am Ohrenberg bei Benzenzimmern und in den Industriegebieten Nord-Östlich und Süd-Östlich bei Bopfingen oder der Goldberg, der schon ab der Steinzeit besiedelt war. |
![]() |
![]() |
![]() |