Lange Nacht der Archäologie 19. März 2005
Landesmuseum Altes Schloss Stuttgart

Wirklich beeindruckt war ich von der Langen Nacht der Museen in Stuttgart. Die Stadt und alle Museen hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, um den Besuchern etwas ausergewöhnliches zu bieten.

Im Landesmuseum fand die Nacht der Archäologie statt. Römer der „VEXILLATIO LEGIONIS VIII AUGUSTAE“ zeigten römische Mode und Götteropfer, Die Keltengruppe Carnyx präsentierte keltisches Leben und viele Darstellungsgruppen machten die Vergangenheit lebendig.
Das "Projekt Hallstatt" pästentierte die Hallstattzeit.
Im Foyer gab es Celtic Energy Folk mit der Gruppe „Tanglefoot“. Die Archäo-Technik Wulf Hein präsentierte wie man in der Steinzeit lebte, Waffen herstellte und Feuer machte. In der antiken Töpferwerkstatt wurden aus Ton Töpferwaren von der Bronzezeit bis hin zur alamannischen Zeit hergestellt. Die Gruppe ASK führte durch die Abteilung Frühes Mittelalter, Franken und Alamannen und ließen Alamannen aus ihrem Leben erzählen. In der keltischen Weberei konnte man alles zur Trachtherstellung erfahren. Medizinische Fragen wurden im römischen Arztzimmer erörtert sowie die ausgeklügelten Schmink- und Frisurentechniken der eleganten Römerin gezeigt.

Obwohl das Museum bis 2 Uhr Nachts geöffnet war, war es unmöglich, alles anzusehen. Ein wirklich gelungener Abend.


Besonders gefreut habe ich mich, daß ich einige Leute vom Webertreffen wie Andreas, den Schweizer (von dem mir der Name nie einfällt) und Yaro wiedergesehen habe. Und dann natürlich Dachs und Aislin aus dem Flinkhandforum.
Und Stefan vom Projekt Hallstatt wird mir Fibeln aus der Hallstattzeit von einem Grab aus Hegnach anfertigen. Das freut mich auch ganz arg.

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